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Mittwoch, 30. März 2011

Heldenmarkt in Berlin - Shoppen für Weltverbesserer - Bio Rindfleisch und Öko Elektronik

Vireo war am Wochenende wieder beim Heldenmarkt in Berlin vertreten. Ungefähr 4-5.000 Konsumenten war auf der Suche nach umweltfreundlichen Produkten. Von der individuellen Geschenkeplattform DaWanda, zum Bio-Rindfleisch Online-Versand waren bis zum traditionellen Handwerk und dem Umweltbundesamt, viele Unternehmen vertreten die faire, ökologische oder soziale Produkte und Dienstleistungen anbieten. Ein Foto von unserem Stand mit einer PlayMais-Bastelecke, die oft von vielen jungen, kleinen Öko-Architekten bevölkert war. Oft waren die Eltern auch sehr engagiert die Mais-Bausteine in Formen und Figuren zu verwandeln. Auf ein Nächstes im November! Da findet der Heldenmarkt wieder statt.



Tagesblick.de berichtete

Freitag, 24. September 2010

Heldenmarkt - Verbrauchermesse für nachhaltigen Konsum

Vom Samstag den 13. November 2010 bis Sonntag den 14 November 18 Uhr findet im Postbahnhof in Berlin der Heldenmarkt statt - hier werden nachhaltige Produkte aus den Bereichen Kosmetik, Kleidung, Taschen, Lebensmitteln und Accessoires über Technik, Spielzeug, Einrichtung, Kinderkleidung, Papeterie bis hin zu Finanzdienstleistungen, Versicherungen, Bauen und Mobilität präsentiert.

ein schöner Beisatz von Heldenmarkt.de, der unsere momentane Branche gut beschreibt:
"Bedenken Sie, dass der Markt für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen zwar rasant wächst, aber noch immer recht klein ist. Sie werden vermutlich nicht alles finden, was Sie zum Leben brauchen. Würdigen Sie das Engagement der teilweise noch jungen Firmen. Dank ihnen haben wir in vielen Bereichen die Wahl – die nächste Jeans oder die neuen Turnschuhe aus nachhaltiger Produktion zu kaufen."

Dem können wir nur zustimmen, schauen Sie vom 13-14. November 2010 vorbei, wir sind schon selber sehr gespannt!

Übrigens: die Veranstaltung ist komplett klimaneutral, sogar unser persönlicher Anfahrtsweg wird berechnet und durch myclimate ausgeglichen.

Mittwoch, 30. September 2009

Grüner Input auf der IFA 2009

Der aufmerksame IFA-Besucher konnte auch in diesem Jahr wieder allerhand sinnvolle und zugleich schöne Innovationen in den Bereichen Unterhaltungselektronik, Informations- sowie Kommunikationstechnik und Hausgeräte entdecken, die zeigen, dass grüne Neuheiten in das große Geschäft der Medienlandschaft Einzug gehalten haben http://www1.messe-berlin.de/vip8_1/website/Internet/Internet/www.ifa-berlin/b2c/index.html.

Leider gibt es gerade bei den großen Herstellern oft immer noch den Trend, lediglich ein erfolgreiches Produkt etwas effizienter zu gestalten und es grün anzumalen - aus rein markstrategischen Gründen. Dennoch gibt es auch einige große Hersteller, wie z.B. Toshiba, die sich über Recycling ernsthafte Gedanken machen oder gar den Schritt in Richtung Solar-Handy tun, wie Samsung.

An grünen Elektronikprodukten fielen uns besonders zwei ins Auge: Ein mit Solarzellen betriebener Standby-Killer, der Funkgeräte oder ganze Steckdosenleisten abschaltet und außerdem den aktuellen Stromverbrauch anzeigt http://www.power-save.de/. Dann noch eine umweltfreundliche Batterie, die durch Wasser Strom erzeugt. Mehr Infos unter
http://www.virtualmarket.ifa-berlin.de/index.php5?id=1200378&highlight=&fid=631&offset=0&Action=showProduct&locale=de_DE.

Nach unserem Geschmack könnte es an grünen Neuheiten natürlich mehr geben - zumal im Vorfeld groß angekündigt wurde, dass sich alles auf der diesjährigen IFA vor allem um die Themen Nachhaltigkeit und Effizienz von Geräten drehen wird. Nachholbedarf liegt in unseren Augen bei den Großen. Die Kleinen dagegen haben sich oft gegründet mit der Idee, umweltfreundliche Produktideen auf den Markt zu bringen - sie widmen sich dieser Aufgabe
mit Hingabe. So ist Vireo sehr positiv auf der IFA wahrgenommen worden und es entwickelten sich wirklich intensive, anregende Gespräche.

Fazit: Die IFA hat in diesem Jahr unsere grünen Herzen durchaus zufrieden gestellt.

Donnerstag, 4. Juni 2009

Top Event der Solarbranche: Intersolar 2009

Die Intersolar ist schon seit Jahren das Top-Event der Solarbranche. Als größte Fachmesse für Solartechnik in Europa dient die Intersolar als Dreh- und Angelpunkt für Fachkräfte der Branche. Über 1.000 Aussteller präsentierten im Mai 2009 ihre Produkte und Dienstleistungen. Das Themenspektrum reichte dabei von Photovoltaik über Solar­thermie bis hin zu solarem Bauen. Vom 9. bis 11. Juni 2010 wird die Messe das nächste Mal stattfinden. Sehr zu empfehlen war übrigens die Q-Cells After-Exhibition Party!

Samstag, 7. März 2009

Greener Gadgets 2009 New York

Auch wenn man oben die kurze Beschreibung gelesen hat, ist einem vielleicht nicht ganz klar was wir genau machen hier bei Vireo. Muss es auch nicht, das ganze soll man im Laufe der Posts mitbekommen.
Seit Mittwoch sind wir wieder aus New York zurück. In New York waren wir auf der Greener Gadgets Conference 2009 im Rockefeller Center am 27. Februar. Hier trafen sich die Experten der Green Business Bewegung, besonders aber diejenigen die begeistert sind von grünen, innovativen und technischen neuen Wegen den Klimawandel zu bekämpfen, eben mit Greener Gadgets. Thomas wollte erst nicht mit, doch als ich ihm sagte, das ich ein Ticket gewonnen hab, er sicher auch günstig eins kriegt und der Flug gerade soviel kostet, wie nach Spanien, war auch er begeistert.
Diese Konferenz kam für unsere Geschäftsidee etwas früh, da wir noch dabei sind unser Fundament auszubauen, die erste Etage kann man dann noch nicht mit Möbeln einrichten. Aber durchaus interessant war es den Vortragenden wie Saul Griffith seinen logischisch nachvollziehbaren Kalkulationen, in der Art von "Wie rette ich die Welt" zu lauschen. Seine wissenschaftlich genaue, schonungslose Analyse ist wahrscheinlich die vernünftigste Methode um wirklich den CO² Ausstoß reduzieren zu können. Die Frage ist nur, ob jeder so vernünftig ist und den Verzicht wie z.B. auf regelmäßige Reisen oder jeglichen anderen Verzicht beim Alltagskonsum (Lebensmittel) so ausüben wird. Der womöglich einfachere Weg ist bewusster, strategischer zu konsumieren. Ein erster Schritt, zu allererst das Bewusstsein zu schaffen. Daran schließt sich die Diskussion aller Teilnehmer über das Umdenken an. Interessant war zu sehen das der Diskussionspunkt ob der Begriff "Green" und "Gadgets" sich ausschließen oder ob man für Gadgets einfach einen Neuen braucht. Die Ernsthaftigkeit dieser Angelegenheit eines tiefgründigen Wandels im umweltbewussteren Denken wurde den Anwesenden bei der Prämierung des Designwettbewerbs bewusst. Da hieß es, "wir wollen Produkte prämieren, die am ehesten ein Wandel des Umweltgedankens bewirken können". So hießen die Gewinner dann
  1. Tweet a Watt - Ein Strommessgerät das mit Hilfe vom Dienst Twitter den gesamten Stromverbauch des Haushalts online stellt (und ihn somit "schonungslos" jedem zur Schau stellt)
  2. Power Hog - Ein Spielzeug, dass Kinder verdeutlichen soll das Strom Geld kostet, indem Sie Geld in das "Sparschwein" einwerfen und es dann erst Strom weitergibt
  3. Drying Rag - ein vom Begriff her fragliches Gadget (hierbei kam die Diskussion auf), da es doch nur durch seine Nützlichkeit besticht - ein Anordnung aus Holzleisten, dass das Trocknen von nasser Kleidung erleichtern soll
Wir sammelten ein, zwei Kontakte und hatten auch die Chance New York zu sehen. Für mich das dritte Mal, für Thomas das erste Mal, deshalb war er auch New Yorks bester Tourist und versuchte alles mitzunehmen, was ging, hoffentlich muss ich mir nicht seine 600 Fotos alle anschauen. Ich sammelte derweil ein, zwei nützliche Ideen, indem ich grüne Unternehmen in Manhattan aufsuchte. Lustigerweise traf ich jemanden aus München, der im Green Depot auf der Bowery in Manhattan arbeitet, ein neuer grüner Baumarkt mit sehr ansprechender Aufmachung. Zurück in München sind wir nun voller Tatendrang unseren EXIST Stipendiumsantrag einzureichen und die 2. Stufe des Münchner Business Plan Wettbewerbs anzugehen.

Pressemitteilungen zur Greener Gadgets 2009:
Ecogeek
NY Times
CNet CNet2 CNEt Special Report
ZDNet
Live-Blog von der Greener Gadgets auf Inhabitat.com

Scientific American