Dienstag, 29. Juni 2010

Es ist cool geworden, grün zu sein - Ludwig3

Unsere Idee war damals sehr ähnlich. Mit dem Slogan "du musst nicht grün aussehen um grün zu sein" wirbt der grüne Concept Store Ludwig3 in der Regensburger Innenstadt. Seit Ende 2009 besteht der Ethical Concept Store und bietet Produkte aus den unterschiedlichsten Branchen, die etwas gemeinsam haben: Sie sind allesamt nach Kriterien der Nachhaltigkeit, Ökologie und fairer Produktionsweise ausgewählt worden.
Die Einrichtung macht einen Wohlfühlkauf in offener, moderner Verkaufsatmosphäre möglich. Ein Ökoladen mit Lifestyle-faktor. Sehr schön!

Dienstag, 27. April 2010

Was können Siegel überhaupt? / Netzwerk CleanEnergy

Heute möchte ich einige ausgewählte Artikel des CleanEnergy Projects in München vorstellen.
Ich hörte vom CleanEnergy Project das erste Mal im letzten Sommer. Es waren Mitglieder von CleanEnergy beim Vortrag von Bill McKibben, dem Gründer von 350.org (wer es nicht kennt, unbedingt einen Klick wert) in München und stellten kurz ihr Projekt vor. Ein aktives Netzwerk das in der DACH-Region regelmäßige Treffen, so genannte Network-Dinner, veranstaltet.
http://www.cleanenergy-project.de/

In Shanghai will China in diesem Jahr eine Konzeptstudie für das erste CO2-fressende Auto präsentieren:
http://www.cleanenergy-project.de/9087/
Deutschen Wissenschaftlern gelang es, Ökostrom in Erdgas umzuwandeln. Das könnte ein wichtiger Erfolg auf dem Weg zu 100 Prozent erneuerbaren Energien sein.
http://www.cleanenergy-project.de/9039/
Der Wissenschaftsjournalist Daniel Goleman stellt in seinem Buch „Ökologische Intelligenz – Wer umdenkt, lebt besser“ dar, wie wir kollektiv unsere Lebensweise nachhaltiger gestalten können [...], „wenn wir Konsumenten genau wüssten, welche der Dinge, die wir kaufen, zur Erhaltung unserer Gesundheit, zu Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit beitragen – und welche nicht, z.B. mit einer öffentlich zugänglichen Ökobilanz.
http://www.cleanenergy-project.de/8748/ 

Was mich in meinem Business Plan und darüber hinaus ständig beschäftigt, ist das Problem des Labelling. Wie kann ich garantieren, dass mein Produkt wirklich umweltfreundlich ist? Im Prinzip ist die Antwort einfach: keine Garantie, 100% Vertrauen.


Einen Ausschnitt aus meinem Businesslan:


Hierzu führten wir Marktbeobachtungen durch, indem wir zahlreiche, derzeitig verwendete Umweltsiegel und staatlich verordnete Energie-Kennzeichnungen prüften. Kennzeichnungsverordnungen nach EU-Gesetz, die den Verkäufer zu Kennzeichnung der Geräte verpflichten, existieren seit mehr als 10 Jahren. In den sieben Energieeffizienzklassen (A bis G) von z.B. Kühlschränken wird unseren Untersuchung zufolge die oberste Energieeffizienzklasse (A)[1], mit ca. 95% im Verhältnis zum Gesamtsortiment angeboten.[2] Hier fand seit der Verordnung im Jahr 1998 eine Entwicklung statt, die die Hersteller herausforderte, zunehmend verbrauchsärmere Geräte zu entwickeln. So konnte bereits in den Jahren 1998 bis 2001 eine erhebliche Effizienzsteigerung erreicht werden.[3] Hiervon kann in allen anderen Sortimenten der Elektronik ohne Kennzeichnungsverordnung nicht zwingend ausgegangen werden.
 
Nach eigenen Aussagen ist das Umweltsiegel Blauer Engel®:
„… das erste und bekannteste Umweltzeichen der Welt. Seit 1978 setzt er Maßstäbe für umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen, die von  einer unabhängigen Jury nach definierten Kriterien beschlossen werden. [4]
Für z.B. Tastaturen und Drucker gelten spezifische Kriterien wie z.B. die Vermeidung von Schadstoffen für die Herstellung, ein geringer Energiebedarf (EnergyStar 4.0 vorausgesetzt) im Gebrauch oder die Recyclingfähigkeit.


[1] Es entstanden hier bereits weitere Energieeffizienzklassen (A+/A++), die keine Kennzeichnungsverordnungen darstellen. Ein Beispiel, dass hier eine Selbstregulierung durch die freie Marktwirtschaft stattfindet und lohnenswert ist.
[2] Angaben berufen auf eigenen Untersuchungen in den Webshops Quelle.de; Otto.de und Neckermann.de in der Kategorie Kühl- und Gefrierschränke aufgrund des guten Abschneidens (Platz 1-5) in der Eco-Choice Studie 2008, http://www.ecochoice.de/presse/aktuelle-studien.html).
[3] Vgl. Fraunhofer Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung (2001). Evaluierung zur Umsetzung der Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung (EnVKV). GfK : Karlsruhe.
[4] Blauer Engel®. Abgerufen am 17. März 2009 von http://www.blauer-Engel.de


Sicher ist der Blaue Engel eine der vertrauenswürdigsten Siegel momentan, doch kann es nicht den Anspruch erfüllen für die Masse an Produkte in so unterschiedlichen Kategorien die Bewertung vorzunehmen. Es gibt zahlreiche weitere Siegel, man kann versuchen sich im Label-Dschungel zurechtzufinden, eine Hilfe dafür ist: http://www.label-online.de/

Bisher wird man jedoch keine zufriedenenstellenden Siegel für umweltfreundliche Produkte finden, insbesondere für Elektronikgeräte. Ausgenommen sind Bio-Lebensmittel, hierbei darf und kann man auf bisherige Siegel vertrauen. Demeter gilt hierbei als strengstes Bio Siegel für die Lebensmittelqualität.

Die EU hat jedoch Ende letzten Jahres die Ausweitung der Energiekennzeichnungspflicht beschlossen:
Nun sieht eine Novellierung der EU-Richtlinie vor, den Geltungsbereich auf „energieverbrauchsrelevante Produkte” auszuweiten und verpflichtend in der Print-, TV-, Radio- und Online-Werbung für diese Produkte auch auf deren Energieverbrauch, ihre Energieklasse oder Energieeinsparung hinzuweisen.
http://www.cleanenergy-project.de/magazin/2009/11/19/angaben-zum-energieverbrauch-von-produkten-bald-in-der-werbung-pflicht/

Ich habe mich selbst daran gemacht und habe mir eine Übersicht erstellt, die ich bald veröffentlichen will. Die volle Version hier, wenn möglich als Download, und eine abgespeckte Variante unter www.vireo-store.de

Wer sich übrigens genervt fühlt von Greenwashing, kann einen Verstoß gegen ehrliche Produktinformationen melden. Die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) will nun verschiedene Werbeaussagen auf ihren Wahrheitsgehalt hin prüfen und ruft, im Rahmen der Kampagne „für mich. für dich. fürs klima.”, Bürgerinnen und Bürger dazu auf Etikettenschwindel aufzudecken.

http://www.verbraucherfuersklima.de/cps/rde/xchg/projektklima/hs.xsl/index.htm

Nachtrag: Es gibt ein Neues Siegel vom Umweltbundesamt in Zusammenarbeit mit Bild.de und NoEngery. Gut ist, dass es den direkten Jahresverbrauch in € angibt.

Mehr unter:
http://www.computerbild.de/artikel/cb-Energiesparlogo-COMPUTER-BILD-5099875.html

http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/2010/pd10-010_neues_energiesparsiegel_entlarvt_stromfresser.htm


Freitag, 12. Februar 2010

E-Rikscha mit Ladefläche

...das Thema Fortbewegung geht weiter. Hier eine Vorausschau der aufkommenden Solar-Energy in Berlin (abb 16.02.2010). Ein Austeller unter der Rubrik "elektrische Mobilität" bietet eine Art Rickscha mit Elektroantrieb aus Deutschland. Bis zu 300kg Zuladung verspricht der Hersteller. Jedoch ist der Akku nicht wirklich innovativ, normale Blei-Akkus werden verwendet.

http://www.e-trikes.de/

weitere E-Fahrzeuge, die mir bis jetzt neu sind:


http://www.ecocraft-automotive.de
übrigens, die Energiekosten sollen zwischen 2,50 € und 4,00 € je 100 km liegen.

http://www.german-e-cars.de/
"erstes Elektro-Serienfahrzeug aus Deutschland"

beim bekannten CitySax aus Dresden ist dies anders. Ein Serienfahrzeug umgebaut zum Elektrofahrzeug. Vorteil ist die Serienreife des Sax von Citroën.


Der ehemalige Hersteller Citycom AG (bekanntes Elektroauto CityEL) formiert sich neu und heißt nun Smiles AG und kann mit neuen interessanten Modellen aufwarten (teilweise Import): http://www.smiles-world.de/


Donnerstag, 11. Februar 2010

gesunde Fortbewegung mit Spaßfaktor?

DIE Lösung für das deutschlandweit verbreitete Problem "ich habe Rücken"? 
hab ich zufällig entdeckt:
Das erste Modell aus der ersten Serienfertigung ist ab sofort verfügbar, jedoch für happige 1.990€. Als Fahrradfreund und Bandscheibenproblematiker finde ich, dass dieses Gerät schon beim zuschauen Spaß macht. Ich frage mich jedoch wirklich wie gut man bremsen oder lenken kann. 
 
Hier der Link zur Story, über den Gründer der nicht immer im öden, eingeschlossenem Fitnesscenter am Cross-Trainer seine Einheiten absolvieren wollte: 
http://www.freecross.de/die-story.html

Samstag, 6. Februar 2010

die Nächste Stufe fast erreicht!

Das erste grüne Elektronik-Angebot ist online, erreichbar unter http://www.vireo-store.de im eigenen Online-Store. Nebenbei wird Vireos umweltfreundliche und innovative Elektronik & Technik auf Ebay und Amazon vertrieben.
Ein Meilenstein ist die Einrichtung des Online-Shops allemal, der mit einiger Kraftanstrengung erreicht werden konnte. In letzter Zeit machte sich hier und da Skepsis breit und das gesamte Projekt Vireo schien schon fast nicht mehr realisierbar. Dies hat sich zum guten gewendet. Neue Strukturen haben sich dennoch ergeben: Thomas hat die Firma verlassen und widmet sich seit Ende letzten Jahres aufmerksam dem Studium. Thomas bleibt aber der grünen Szene sicher treu und man wird sicher noch etwas von Ihm hören.
Unsere Partnerschaften, die wir letztes Jahr knüpften, wollen wir wieder auffrischen und gemeinsam in die Zukunft blicken.

Die Chance der Krise ist der Neuanfang. Immer mehr frische Ideen und Konzepte besonders natürlich im Umweltbereich befinden sich auf dem Weg zur Umsetzung. Nebenbei begeistert mich das Thema Mobilität, aber dazu später mehr. Vireo will auch (in Form meiner Person) in der nächsten Zeit umsetzen, was möglich ist. Eine kleine Schubkraft kann sich Vireo in der nächsten Zeit von Ihren Gläubigern versprechen, die das Konzept finanziell unterstützen.
Die Krise in der Wirtschaft, beginnt ebenso in einen Neuanfang umzuschwingen. Das Thema „Umwelt“ wird zu einem knappen Gut und ist zur Zeit in aller Munde. Es wird wieder investiert, überschüssiges Kapital steht auch lt. der Deutschen Börse wieder zur Verfügung. Das hoffe ich auch für Vireo, denn weiteres Kapital kann der Idee in keinem Fall schaden.

Vireos Angebot auf Ebay: http://stores.ebay.de/okoelektronik
Vireos Angebot auf Amazon (fast identisch): http://www.amazon.de/shops/A162ZOH9W6XCMR

Am liebsten wird natürlich der Einkauf im eigenen Online-Shop unter http://www.vireo-store.de gesehen. Dieser ist nun 100% funktionsfähig, wird aber die nächsten Tagen noch etwas visuell und inhaltlich ausgestaltet.

Mittwoch, 30. September 2009

Grüner Input auf der IFA 2009

Der aufmerksame IFA-Besucher konnte auch in diesem Jahr wieder allerhand sinnvolle und zugleich schöne Innovationen in den Bereichen Unterhaltungselektronik, Informations- sowie Kommunikationstechnik und Hausgeräte entdecken, die zeigen, dass grüne Neuheiten in das große Geschäft der Medienlandschaft Einzug gehalten haben http://www1.messe-berlin.de/vip8_1/website/Internet/Internet/www.ifa-berlin/b2c/index.html.

Leider gibt es gerade bei den großen Herstellern oft immer noch den Trend, lediglich ein erfolgreiches Produkt etwas effizienter zu gestalten und es grün anzumalen - aus rein markstrategischen Gründen. Dennoch gibt es auch einige große Hersteller, wie z.B. Toshiba, die sich über Recycling ernsthafte Gedanken machen oder gar den Schritt in Richtung Solar-Handy tun, wie Samsung.

An grünen Elektronikprodukten fielen uns besonders zwei ins Auge: Ein mit Solarzellen betriebener Standby-Killer, der Funkgeräte oder ganze Steckdosenleisten abschaltet und außerdem den aktuellen Stromverbrauch anzeigt http://www.power-save.de/. Dann noch eine umweltfreundliche Batterie, die durch Wasser Strom erzeugt. Mehr Infos unter
http://www.virtualmarket.ifa-berlin.de/index.php5?id=1200378&highlight=&fid=631&offset=0&Action=showProduct&locale=de_DE.

Nach unserem Geschmack könnte es an grünen Neuheiten natürlich mehr geben - zumal im Vorfeld groß angekündigt wurde, dass sich alles auf der diesjährigen IFA vor allem um die Themen Nachhaltigkeit und Effizienz von Geräten drehen wird. Nachholbedarf liegt in unseren Augen bei den Großen. Die Kleinen dagegen haben sich oft gegründet mit der Idee, umweltfreundliche Produktideen auf den Markt zu bringen - sie widmen sich dieser Aufgabe
mit Hingabe. So ist Vireo sehr positiv auf der IFA wahrgenommen worden und es entwickelten sich wirklich intensive, anregende Gespräche.

Fazit: Die IFA hat in diesem Jahr unsere grünen Herzen durchaus zufrieden gestellt.

Dienstag, 29. September 2009

Motivierende Impulse für den Umweltschutz: Konferenz "Nachhaltigkeit trotz(t) Krise"

Die Impulskonferenz "Nachhaltigkeit trotz(t) Krise" in München am 11. September 2009 war ein voller Erfolg: Im Rahmen der Veranstaltung ergab sich ein lebhafter und konstruktiver Dialog zwischen Stakeholdern aus Naturschutzverbänden, Wirtschaft, Politik und Medien rund um das Thema "Umwelt" http://www.verantwortungjetzt.de/.
Gezeigt wurde dabei, dass Natur und Wirtschaft nicht zwangsläufig als unvereinbare Gegensätze und somit Streitpunkte thematisiert werden müssen. Vielmehr ist die Konferenz als Impuls für die Entscheider-Ebene beider Bereiche zu verstehen, sich gemeinsam den Herausforderungen unserer Zeit zu stellen und Lösungswege zu entwickeln.

Die knapp 500 Teilnehmer kamen nahezu alle zu Wort - dank der begrenzten Redezeit auf 99 Sekunden. So musste in der Kürze die Würze liegen, die die Spannung für den Zuhörer erhalten hat. Leider hat man beim Lauschen den Faden verloren und wusste wegen mangelnder Struktur nicht mehr, wer was macht und wofür er sich engagiert.

Ein unbestrittenes Highlight des Abends war der Vortrag von Prof. Dürr über den bevorstehenden Paradigmenwechsel, der mit stehenden Ovationen belohnt wurde http://www.verantwortungjetzt.de/Default.asp?Menue=46. Er schaffte es, die Probleme der aktuellen Krise emotional, unkompliziert und direkt auf den Punkt zu bringen. Die Rede hat die Leute einfach bewegt; sie war witzig, provokativ, plakativ, direkt und sympathisch und mit vielen persönlichen Erlebnissen gespickt.

Zwar hatten wir den Eindruck, dass gerade die junge Generation in der Präsentation zu wenig vertreten war, aber im Laufe der Konferenz konnten wir genug voranbringende Impulse sammeln, die zum Weitermachen und Aktiv-werden motivieren.